IGEP e.V.: Ausstellung des Černošicer Künstlers Josef Hnízdil in Gerbrunn

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Dass die Beziehungen zu Černošice Gerbrunn kulturell sehr beleben, hat man in den vergangenen Jahren immer wieder erfahren können. Jetzt gab es ein neues kulturelles Ereignis: der Maler Josef Hnízdil stellte Werke in Gerbrunn aus.

Josef Hnízdil, 1952 in Turnov (Tschechien) geboren, lebt heute in Černošice und hat sein Atelier in Prag. 1974 bis 1975 lebte er in Frankreich, 1975 bis 1991 in den USA.

Hnízdils Hauptthema ist die Darstellung des menschlichen Schädels. Aber anders als üblich sieht er dies nicht als Symbol des Todes oder der menschlichen Vergänglichkeit. Vielmehr stellt er Schädel als Portraits dar, als fantasievoll erdachte menschliche Portraits. Jedes Portrait hat seine eigenen Züge, seine Form und seinen Ausdruck. Licht und Schatten geben den Bildern eine kraftvolle Unmittelbarkeit. Außer den vorwiegend in schwarz-weiß gestalteten Bildern schuf Hnízdil auch Skulpturen aus Terrakotta und Metall.

Zahlreiche Ausstellungen, so in USA (New York, Washington DC, u.a.), Japan (Osaka), Schweiz (Paffikon), Deutschland (Kassel, Kleinsassen) und natürlich in der Tschechischen Republik (Prag, Pilsen, u.a.) fanden große Beachtung.

Jetzt war es dem Initiativkreis für Europäische Städtepartnerschaften Gerbrunn und dem Partnerschafts-Kreis in Černošice gelungen, den Künstler dafür zu gewinnen, einige seiner Werke in Gerbrunn auszustellen. Gemeinsam mit den »Bürgerstuben St. Kilian« präsentierte der IGEP e.V. diese Ausstellung der Öffentlichkeit.

Eine Auswahl seiner Werke sind hier in einer ► Bildergalerie zu sehen.